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Ist Missbrauch in der katholischen Kirche salonfähig?

01. Februar 2024 Leserbrief von Peter Inden
Das laute Schweigen der katholischen Kirche ist verstörend. Alfons H. - wie er bei bild.de genannt wird - durfte über viele Jahre, zuerst in Kerpen-Buir, dann in Windeck-Dattenfeld als wohl aktenkundig pädophiler Pfarrer tätig sein, bevor er in Deggendorf angeklagt wurde.

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Endlich ist er an Menschen geraten, die sein unsägliches Verhalten juristisch aufarbeiten lassen. Er beruft sich darauf, „er habe nie im Leben seine sexuellen Vorlieben ausleben können“. Versucht der Pfarrer nun sein Handeln mit diesem juristischen Winkelzug zu rechtfertigen? Aber die Kirchenoberen schweigen noch immer. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Betroffenen auch in anderen Fällen, in denen Alfons H. seine sexuellen Vorlieben auf Kosten von Kindern ausgelebt hat, laut werden. Doch wer sich dazu äußert, gerät in den Fokus der Medien und der Öffentlichkeit. Und wer will das schon, denn dieser Priester hat sich doch so nett um seine „Kinder“ gekümmert.

Bildquelle:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sin_nombre,_pintura_de_Luis_Vargas_Santa_Cruz.jpg

Quellen:
19.01.2024 https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/deggendorf-paedo-priester-missbrauchte-jungen-auf-radtour-86830178.bild.html
22.01. + 23.01. + 25.01. + 26.01. + 31.01. + 08.02.2024 KSTA

#Missbrauch #Kirche #pädophil #Windeck #Dattenfeld #Kerpen #Buir

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