====== Wir wollen Klarheit für die betroffenen Dörfer ====== {{ :blog:rheinisches_braunkohlerevier_de_1000.png?nolink |}} 8. Dezember 2013 \\ In dem Deutschlandfunk Beitrag Länderzeit vom 04.12.13 mit dem Titel [[https://www.deutschlandfunk.de/braunkohletagebau-wir-wollen-klarheit-fuer-die-betroffenen-100.html|>>Wir wollen Klarheit für die betroffenen Dörfer<<]] wurde die Presseberichterstattung zu der Tatsache diskutiert, dass bei RWE 10.000 Stellen zu viel auf der Gehaltsliste stehen und das die Umsiedlung des Tagebaus Garzweiler gestoppt werden soll. ===== Weiter lesen ===== Inhaltlich wurden die alten Argumente zwischen Mathias Hartung (Vorstandsvorsitzender RWE Power), Rainer Priggen (Grüne) und Dirk Jansen (BUND) ausgetauscht. Die mehrfach vom Moderator Michael Roehl und den Anwesenden aus Immerath, Keyenberg, Borschemich und Kuckum an Rainer Priggen gestellte Frage, warum die Grünen das weitere Abbaggern in der Rot-Grünen Düsseldorfer Koalition nicht verhindern, wurde nicht beantwortet. Priggen fiel nichts Besseres ein, als auf die Tagebaue Hambach und Inden zu verweisen, die man ja stattdessen intensiver auskohlen könnte. Insgesamt eine wenig erhellende und an sich überflüssige Diskussion, deren einziger Mehrwert darin besteht, noch mal nach hören zu können, dass die Düsseldorfer Grünen NICHTS gegen die weitere Vernichtung von Heimat und Natur unternehmen wollen. Dabei ist die Wahrheit doch so einfach: Der fetten Hambach Braunkohle muss Kohle aus dem Tagebau Garzweiler beigemischt werden, damit sie in den Braunkohledreckschleudern verstromt werden kann. Die Tagebaue Hambach und Garzweiler müssen also nebeneinander bis 2045 betrieben werden. Die zeitliche Reichweite des genehmigten Kohleabbaus des Tagebaus Hambach geht aber nicht bis 2045. Demnach müsste RWE für den Tagebau Hambach einen weiteren Rahmenbetriebsplan bis 2045 beantragen … Die Betroffenen in Buir, Neu-Manhein, Neu-Morschenich und Blatzheim werden sich bei diesen Aussichten sicher schon freuen, da sie dann entweder abgebaggert werden oder in eine Insellage zwischen zwei Tagebauen geraten … Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1a/Rheinisches_Braunkohlerevier_DE.png #Anachronistisch #RWE #Gehaltsliste #Blatzheim #Borschemich #Braunkohledreckschleuder #Braunkohletagebau #Buir #BUND #Deutschlandfunk #Erkelenz #Emissionshandel #Hambach #Braunkohle #Garzweiler #Inden #Keyenberg #Neu-Manhein #Neu-Morschenich #Grundannahmen #Umsiedlung {{keywords> 2016, 2045, Anachronistische Diskussion wie aus den 90er Jahren, bei RWE stehen 10.000 Stellen zu viel auf der Gehaltsliste, Berichterstattung Süddeutsche Zeitung, Blatzheim, Borschemich, Braunkohledreckschleuder, Braunkohletagebau, Buir, BUND, Deutschlandfunk, Dirk Jansen, Erkelenz, Europäischer Emissionshandel funktioniert überhaupt nicht, fette Hambach Braunkohle, Garzweiler, Garzweiler an der Autobahn enden lassen und dafür Hambach und Inden verstärkt ausbaggern, gleiche Diskussion wie Mitte der 90er Jahre, Grüne, Grüne schließen Frieden mit der Braunkohle und akzeptieren das die Kraftwerke noch mehrere Jahrzehnte laufen, Grüne verhindern das Abbaggern nicht, Hambach und Inden werden in den Köpfen für Garzeiler geopfert, Immerath, Insellage zwischen zwei Tagebauen, Keyenberg, Kraftwerksstilllegungen bei der Bundesnetzagentur beantragt worden, Kuckum, Mathias Hartung, Menschen werden als Spielball genutzt, Neu-Manhein, Neu-Morschenich, Presseberichterstattung, Rahmenbedingungen haben sich geändert aber RWE will die Grundannahmen der Tagebaue nicht überprüfen, Rainer Priggen, RWE übt Druck auf die Koalitionsverhandlungen aus, Tagebau Garzweiler, Tagebaue Hambach und Inden intensiver auskohlen, überflüssige Diskussion, Umsiedlung, Vorstandsvorsitzender RWE Power, wenige Menschen, Wer Klimaschutz ernst meint muss aus der Braunkohleverstromung aussteigen, Wir wollen Klarheit für die betroffenen Dörfer, zeitliche Reichweite}} {{tag>BUND Energie Umwelt Gesellschaft}} ~~LINKBACK~~ ~~DISQUS~~