Update EINS – Stopp Innogy Greenwashing durch Klimaschutzpreis in Windeck

Der BürgerantragStopp Innogy Greenwashing durch Klimaschutzpreis“ vom 28.07.19 wird am 04.11.2019 im Haupt- und Finanzausschuss um 17:30 in der Mensa der Gesamtschule Windeck-Rosbach „behandelt“.
TOP5: Anregung nach § 24 GO NRW Bürgerantrag “ Stopp Innogy Greenwashing durch Klimaschutzpreis“
Siehe auch VO/2374/2019 Ergänzende Ausführungen hierzu erfolgen in der Sitzung. Siehe auch hier und hier.
Wer Fragen stellen möchte, bitte unter TOP 3 „Beschluss über die Hinzuziehung von Einwohnern zur Beratung einzelner Punkte der Tagesordnung“ melden.
Siehe auch Kommentar auf windeck24.info

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. sehr geehrte Frau Gauß,

    sehr geehrte Herren,

    ich schicke voraus, dass die Internet Seite der CDU derzeit in Bearbeitung ist und ich somit keine Mail-Adresse finden konnte. Daher habe ich die Firmenadresse von Herrn Ginsberg eingesetzt. Bitte sehen Sie mir dies nach.

    Die Bürgermeisterin von Windeck hat den innogy-Klimaschutzpreis für Windeck initiiert.

    Innogy ist eine Tochtergesellschaft von RWE ( auch wenn sie seit einigen Tagen z.T. bei Eon ist , was die Sache auch nicht besser macht ). Ich verweise auf den nachstehenden Link, dort ist der Sachverhalt gut beschrieben:

    https://windeg.de/stopp-innogy-greenwashing-durch-klimaschutzpreis-in-windeck/

    Die RWE – Tochter innogy ist bereits in mehreren Kommunen ( z.B. im Rhein-Erft-Kreis ) in das Geschäft mit der immer knapper werden Ressource Trinkwasser ( Klimawandel ) einstiegen. Dies ist geradezu zynisch, weil RWE der größte Trinkwasserzerstörer in NRW ist ( Rheinisches Braunkohlerevier 3000 km2 sind betroffen – Saarland zum Vergleich hat eine Fläche von 2500 kmm2 !). Der fortschreitende Braunkohletagebau und mithin auch die Braunkohleverstromung machen es erforderlich, immer mehr Grundwasser ( für den Tagebau Hambach wurde die Erlaubnis zur Sümpfung von bis zu 450 Millionen Kubikmeter pro Jahr erteilt. ) ab zu pumpen. Zudem wird beim Tagebauaufschluß Grundwasser großflächig versauert und mit Altlasten in alten Tagebauen (z.B.Kriegsmittel ) belastet.

    Die Naafbachtalsperre ist immer noch ein Thema, das bei braunkohlebedingter Wasserverknappung wieder aus der Schublade geholt werden kann. Für die Christen unter Ihnen:

    „Wo die Not besonders groß ist, greift oftmals der Handel mit Wasser um sich. Wasser rückt immer mehr in den Fokus internationaler Unternehmen. Die Tendenz, diese knappe Ressource zu privatisieren, nimmt zu. In seiner Enzyklika „Laudati si“ formuliert Papst Franziskus klar: “ Der Zugang zu sicherem Trinkwasser ist ein grundlegendes, fundamentales und allgemeines Menschenrecht:

    Ferner ist RWE der größte Einzelemittent von CO2 in Europa.

    Es gibt also Zusammenhänge, die es verbieten, den Klimaschutzpreis der Firma innogy zu vermitteln.

    Anderenfalls wird man/frau unweigerlich zum ErfüllungsgehilfenIn
    dieses Unternehmens.

    Der Pfarrer bestellt sein Weihwasser auch nicht beim Satan.

    Aber vielleicht entpuppt sich die ganze Sache noch als „Luftnummer“ . Wohl möglich hat sich kein Kandidat für den Preis gemeldet. .

    Anderenfalls kann die Sache bei der Preisverleihung noch einmal reflektiert werden.

    An der Sitzung kann ich aus Termingründen nicht teilnahmen. Ich werde den Vorgang aber mit Interesse weiter verfolgen. Es wäre gut, wenn Sie meinen Standpunkt in der Sitzung auch erörtern würden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wilhelm Robertz

    Rosbach

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