Röttgen und Rösler – Energiewende Nein Danke

Zum Hintergrund: Die Solarförderung soll ab 9. März 2012 – je nach Anlagenart – um 20 bis knapp 30 Prozent gekürzt werden.

Laut dem Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) in Aachen handelt es sich dabei um einen >>Amoklauf der Bundesregierung gegen die Solarenergie<<

Zitat Anfang >> … Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dann ist er jetzt erbracht: Mit der hektisch für den 9. März geplanten drastischen weiteren Kürzung der Solarvergütungen will die Bundesregierung den weiteren Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien stoppen. Die Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für alle Bürger, die geglaubt haben, dass diese Regierung es mit der Energiewende und dem Umstieg auf Erneuerbare ernst gemeint haben könnte … Wir sind traurig und zornig zugleich, dass die Bundesregierung mit der Photovoltaik die bürgerfreundlichste Form der Stromerzeugung abwürgen möchte und dabei den Ruin eines ganzen Handwerkszweigs in Kauf nimmt … << Zitat Ende

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Laut klimaretter.info ist Rösler ein Handlanger der Stromkonzerne Zitat Anfang >> … Die Regierung hat beschlossen, 20 Prozent der Erzeugerkapazitäten bis zum Jahr 2020 dicht zu machen – die deutschen Atomkraftwerke. Gemeinsam mit dem Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie hat die DENEFF einen Zehn-Punkte-Plan erarbeitet, der nachweist, dass diese verloren gehende Kapazität allein durch Energieeffizienz ausgeglichen werden könnte. Energieeffizienz ist sogar die billigste Energiequelle: Sie kostet nur ein Drittel dessen, was andernfalls in Netze und Erzeugung investiert werden muss …<< Zitat Ende

In der TAZ wird wird dem Solarstrom der Stecker gezogen
Zitat Anfang >> … Auch die Kritik der Branche an den Plänen der Bundesregierung ist heftig: „Was hier geplant ist, ist ein Solarausstiegsgesetz“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). Durchgesetzt hätten sich die Interessen der großen Energiekonzerne, jetzt solle „dem Solarstrom der Stecker gezogen werden“.
Die Firma Juwi aus Wörrstadt, einer der großen Projektierer von Solaranlagen, warnt, die Pläne hätten „unweigerlich einen Markteinbruch zur Folge“, die Politik zerstöre einen Großteil der deutschen Solarwirtschaft. Von einem „Riesen-Fiasko für eine zukunftsfähige Energieversorgung“ spricht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Vereinigung Eurosolar erkennt einen „Rollback“, dessen Eile nur auf einer Motivation basiere: „Die Pfründen der Energiekonzerne sollen gewahrt werden.“ … << Zitat Ende

Laut dem Campact Blog 23. Februar 2012 von Fritz Mielert nimmt die schwarz-gelbe Bundesregierung ihr Projekt des Atomausstiegs nicht ernst und wird freiwillig auch keine größeren Anstrengungen zum Klimaschutz unternehmen.
Zitat Anfang >> … Neben diesen kontraproduktiven Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz, wollen die beiden Minister auch die Fotovoltaik massiv schädigen. Zwar erkannten sie korrekt, dass die solare Energiegewinnung eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung besitzt. Diese Akzeptanz nun aber dadurch bewahren zu wollen, ihre Förderung bis zur Unkenntlichkeit zusammenzustreichen, führt ihre Ausführungen ad absurdum. Ginge es der Bundesregierung um eine faire Förderung der verschiedenen Energieträger, müsste sie an ganz anderer Stelle einhaken. Wie das Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft in einer Studie im Auftrag von Greenpeace Energy darlegte, beträgt die Förderung aller regenerativen Energieträger zusammen nur einen Bruchteil der Gelder, die bisher in Atom oder Kohle geflossen sind … << Zitat Ende

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  1. Die Kritiker Röslers sind im Prinzip selbst Teil der Wirtschaft und eben keineswegs objektiv in der Sache. Man darf sich aber schon fragen was hier für ein Signal gesendet wird und ob es mit der Energiewende wirklich so ernst ist.

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