Mehr Flüge mehr Lärm

Die Sendung Markt hat sich in ihrer Ausgabe vom 17.08.2015 in zwei Beiträgen dem Thema Fluglärm in Köln/Bonn angenommen.
Zitat: >>Zum Winterflugplan 2015 will der Billigflieger Ryanair mit sieben neuen Strecken das Angebot am Flughafen Köln/Bonn verdoppeln. Zudem heben ab November die ersten Maschinen der Lufthansa-Billigtochter Eurowings in Köln ab, die sich mit günstigen Langstreckenflügen gegen die Konkurrenz behaupten<< … >>Folgen für die Gesundheit … Professor Thomas Münzel von der Uniklinik Mainz forscht über die gesundheitlichen Folgen von Lärm und hat neue Erkenntnisse gewonnen. Nicht nur für die Älteren, auch für die jungen Menschen hat der Kardiologe die gleichen Reaktionsmuster auf Lärm nachgewiesen: Die Gefäßwände erstarren quasi – und zwar unabhängig davon, ob man sich über den Krach ärgert oder nicht. „Das erklärt dann langfristig, warum ein Bluthochdruck entstehen kann, aber auch mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle“, sagt Münzel.<<
Auch für Windeck hat das graviernde Auswirkungen. Denn es befinden sich immer mehr Flugzeuge im Übergang vom Steig- in den Beschleunigungsflug während sie Windeck nachts überfliegen. Die Steigflugphase wird bis über Windeck ausgedehnt, womit auch die sehr lauten aufheulenden nächtlichen Triebwerksgeräusche zu erklären sind.
Köln/Bonn ist Spitzenreiter beim Frachtaufkommen. Tendenz steigend …
Hinweis zu den Zahlen der Grafiken: Die Angaben in Tonnen müssen verdoppelt werden, da die Frachtflugzeuge nicht leer ankommen.



Im zweiten Sendebeitrag sind die Aussagen eines DLR Mitarbeiters (Wolfgang Grimme, kennt den jemand? man konnte den Eindruckn gewinnen er gehöre der Flugbetriebslobby an) allerdings etwas deplaziert. Besagter Grimme sagte tatsächlich >> … die Nachtstunden zwischen 22 h – 24 h und 5 – 6 h seien „Tagesrandzeiten“ …welche von den Fluggesellschaften gerne genutzt würden, um ihre Umlaufplanung zu optimieren …<

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