Fluglärm – Politischer Hickhack muss aufhören

Gastbeitrag von Horst Becker, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium im Kölner Stadt Anzeiger vom 24.02.12

Zitat Anfang >> … Nur wenn der Flughafen sich nicht weiter formal auf seine gültige Betriebsgenehmigung zurückzieht, sondern zusammen mit den Fluggesellschaften aktiven Lärmschutz als permanente Aufgabe begreift, wird es Frieden mit großen Teilen der Bevölkerung in Köln, Bonn und den Nachbarkreisen geben. Dazu sollten auch die Gesellschafter Bund, Land und Stadt Köln beitragen, die jeweils knapp ein Drittel der Anteile halten. Wer einen erfolgreichen Flughafen will, muss dort für die Einsicht sorgen, dass nur mit dem Einbau von Schallschutzfenstern keine Nachtoffenheit über 2030 hinaus zu halten sein wird.

Was die Lärmbetroffenen und die Arbeitnehmer nicht brauchen, sind Versteckspiele auf der politischen Ebene! Keinen Bundesverkehrsminister, der das nächtliche Passagierflugverbot verhindert. Keinen Kölner Oberbürgermeister, der trotz eines gültigen Ratsbeschlusses für ein nächtliches Passagierflugverbot genau dieses torpediert. Und keine politischen Vertreter, die im nordrhein-westfälischen Landtag dem rot-grünen Koalitionsvertrag zustimmen, aber gleichzeitig in Köln trotz eines Koalitionsvertrags mit gleicher Zielsetzung die möglichen Entscheidungen am liebsten auf die europäische Ebene und so auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben wollen. … << Zitat Ende Siehe auch hier

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