Bürgermeister sollte mal in Windeck übernachten

Immerhin vier Sätze ist Herrn Bürgermeister Lehmann die zunehmende Fluglärmbelastung in Windeck wert … vielleicht sollte er mal in Windeck übernachten …
Zitat:>> Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens liegen zurzeit die Planunterlagen zum Ausbau des Flughafens Köln/Bonn bei den von Umweltauswirkungen betroffenen Kommunen aus. Die Gemeinde Windeck gehört zu den 7 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis, die nicht am Verfahren beteiligt wurden, weil hier die Lärmbelastung durch den Flugverkehr unter dem nächtlichen Dauerschallpegel von 50 dB(A) liegt. Trotzdem haben auch Windecker Bürger das Recht, Einwände schriftlich bis zum 19.12.2017 bei der Bezirksregierung Düsseldorf einzureichen. Die Planunterlagen hier abrufbar: http://www.vm.nrw.de/verkehr/luftverkehr/Planung/index.php<< Zitat Ende.

Und das wäre mit ein wenig Interesse an der Sache möglich gewesen:

Der Flughafen Köln/Bonn plant eine deutliche Erweiterung mit einschneidenden Auswirkungen für Windeck. Der Fluglärm wird durch die Erweiterung noch mehr ansteigen. Und das hat negative Auswirkungen für unsere Gesundheit und auf die Immobilienwerte. Auch wird dadurch der Zuzug von Neubürgern verhindert.>Erstmalig muss sich der Flughafen Köln/Bonn bei einer Erweiterung einem Planfeststellungsverfahren unterziehen. Alle Windeckerinnen und Windecker werden daher eindringlich dazu aufgefordert, sich umfassend zu engagieren. Sprechen Sie Bekannte, Verwandte, Nachbarn etc. an. Düsseldorf hat in einem vergleichbaren Verfahren mehr als 40.000 Unterschriften gesammelt.

Jetzt oder Nie!

Hier und weiter unten stehen eine Unterschriftenliste mit einem Merkblatt zum Download bereit. Die Unterschriftenliste können Sie direkt an die Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn schicken. Bitte beteiligen Sie sich an der Unterschriftensammlung, damit unsere Nachtruhe und damit unsere Gesundheit nicht noch in zunehmendem Maße gefährdet wird. Leiten Sie diesen Aufruf bitte auch an Ihre Familienmitglieder, Freunde, Bekannten und Nachbarn weiter, damit es zu einer möglichst hohen Zahl von Unterschriften kommt.

Siehe auch den Bericht von Harald Röhrig in der Kölnischen Rundschau und dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.11.2017
Belastung durch Flugbetrieb – Mehrere Optionen liegen für Windeck auf dem Tisch
Zitat: >>Inden bekräftigte hingegen, dass der Fluglärm massiv zugenommen habe: „Allein im September waren 1500 Überflüge zu verzeichnen, davon 1000 tagsüber. Die Werte haben sich also fast verdoppelt.“ Außerdem seien die Piloten immer mehr dazu übergegangen, den Steig- und Beschleunigungsflug vor allem über dem Windecker Ländchen zu verstärken.<<
Und den Bericht von Harald Röhrig im Extra Blatt vom 23.11.17:
Zitat:>>In dem Antrag erhebt er schwere Vorwürfe gegen den Köln-Bonner Flughafen.
Der habe seinen Fluglärm-Messwagen vor drei Jahren in Windeck nach Beschwerden der Bürger aufgestellt. Nachdem die defekte Messtechnik des Messwagens im zweiten Anlauf vom Flughafenpersonal zum Laufen gebracht worden sei, hätten die Nachtüberflüge wie durch ein Wunder nachgelassen. Inden: „Während der Vergleichsmessung wurde Windeck einfach nicht überflogen.“<<
Und natürlich den Bericht auf windeck24.info vom 26.11.2017

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ach, wohnt der gar nicht in Windeck? Wie geht das denn? Was hat uns denn die SPD für einen untergejubelt?

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